Warum ist Zucker schlecht für deine Haut?

Warum ist Zucker schlecht für deine Haut? - Pure Skin Concept GmbH

Warum ist Zucker schlecht für deine Haut?


Weiter geht´s mit Ursachen für unreine Haut

Zucker - puh, jetzt wird´s hart... Zucker ist ein Suchtmittel und deshalb fällt es uns definitiv schwer ihn wegzulassen. Ich versteh dich total, denn auf Zucker zu verzichten fällt mir persönlich auch immer noch am Schwersten.

 

Aber warum kann es sich lohnen, auf Zucker zu verzichten? Was macht es genau mit unserem Körper?

  • Studien haben gezeigt, das Zucker Krebszellen wachsen lässt
  • wird im Körper in Fett umgewandelt
  • lässt den Insulinspiegel in die Höhe schnellen und fördert immer wieder neue Heißhungerattacken
  • übersäuert den Körper
  • schlecht für die Zähne
  • beschleunigt die Hautalterung
  • fördert Bakterienwachstum

Okay, super! Viele Gründe haben wir schon mal, warum es grundsätzlich sinnvoll sein kann, auf das Zeug zu verzichten. Aber wo genau steckt jetzt der Pickelauslöser, fragst du dich vielleicht!?

 

Zucker fördert Akne

durch die Stimulierung der Androgensynthese in den Talgdrüsen. Dadurch entsteht nicht nur ein guter Nährboden für Bakterien, sondern allgemein erhöht sich die Talgproduktion, was Mitesser und Entzündungen entstehen lassen kann.
Auch andere Nahrungsmittel mit hohem glykämischem Index und Kuhmilch erhöhen den IGF-1-Spiegel und leiten gleiche Symptome ein.

Mit unseren Pflegeprodukten kannst du vieles auch von außen positiv beeinflussen, dennoch empfehle ich dir zu versuchen, die Ernährung zu verändern, um dauerhaft eine schöne Haut zu bekommen.


Hier jetzt ein paar Zuckeralternativen:
- Stevia
- Kokosblütenzucker
- Agavendicksaft
- Erythrit, Xylit
- Sucralose
- Birkenzucker

Was davon für dich passt hängt von der Menge und deinem persönlichen Geschmack ab:
Stevia wird aus den Blättern einer Pflanze gewonnen und süßt tatsächlich ganz ohne Kalorien, leider besitzt es einen gewissen Eigengeschmack.

Kokosblütenzucker ist ein auch gute Alternative, er hat einen leicht karamellartigen Geschmack und ist etwas schwächer in der Süßkraft.

Agavendicksaft ist ähnlich wie Fruchtsüße, schmeckt mild und hat keinen wirklich erkennbaren Eigengeschmack. Gerade am Anfang einer Umstellung, wenn man den Zuckerkonsum runtergeschraubt hat, ist er eine gute und nicht zu süße Alternative.

Erythrit und Xylit, beides Zuckeraustauschstoffe, die inzwischen recht gut im Handel erhältlich sind. Lassen den Insulinspiegel nicht steigen und verursachen kein Karies. Allerdings muss sich der Darm erst daran gewöhnen, deswegen sollte man vorsichtig die Mengen steigern.

Sucralose ist ein klassischer Süßstoff und 400 bis 700mal süßer als Zucker. Ich persönlich verwende ihn gerne in Kombi mit Aromen, sogenannten Flavordrops. Gerade mit Aromen kann man vielen Speisen ein wenig mehr Pepp geben und spart doch nochmal Zucker ein, der sonst geschmackgebend gewesen wäre.

Natürlich gibt es noch weitere, z.B. natürliche wie den Honig, und alle unterscheiden sich sowohl im Süßungsgehalt als auch in den enthaltenen Kalorien, im Geschmack und der Verwendbarkeit. Probiere selber aus, was für dich das Richtige ist. 

 

Noch mehr Informationen zu deiner Haut, was ihr gut tut und was nicht, zur Ernährung und allgemeinen Unterstützung deiner Gesundheit und vieles mehr findest du in unserem Blog. Trage dich auch gerne in den Newsletter ein und erhalte jeden neuen Blogartikel brandaktuell zugesandt.

 

  Autorin: Anika Heinen, Kosmetikerin mit Spezialisierung auf Hautprobleme und Gründerin von Pure Skin Concept